Babyschwimmen

29. September 2008, 14:00 von gesundheitssport

Babyschwimmen – eine Sensomotorische Früherziehung im Wasser

Hauptsächlich geht es beim Babyschwimmen um eine enorme Erweiterung des Bewegungsradius und frühe soziale Kontakte zu anderen Babys. Gerade im ersten Lebensjahr sind die körperlichen und geistigen Fortschritte sehr eng miteinander verknüpft und eine solche Form der Frühförderung sollte man sich nicht entgehen lassen. Oft fällt die Entscheidung für und gegen das Babyschwimmen mit der Frage: „Soll mein Baby tauchen oder nicht?“. Die Meinungen und Beiträge reichen dabei von Vorsicht lebensgefährlich bis absolut überlebensnotwendig. Man kann nur immer wieder raten, mehr als nur einen Beitrag darüber zu lesen und bei Vorbereitungsübungen wie dem „Gießkannenspiel“ zu beobachten, wie das Baby reagiert. Eins möchte ich unterstreichen: Keiner muss tauchen. Es gibt genügend Übungen, die das Tauchen ersetzen, den Atemschutzreflex zu „konditionieren“ und vor allem die Toleranz zum Wasser zu verbessern. Meine Erfahrung haben gezeigt, daß die meisten Babys sichtbaren Spaß am Tauchen haben und die Eltern damit natürlich auch.

Beginnen kann man bereits ab der 12 Woche. In dieser frühen Phase beginnt man die Babys in verschiedenen Griff- und Haltevarianten durchs Wasser zu bewegen. Man kann bereits auch leichte Balanceaufgaben stellen und viel Freude haben, wie die Babys zu Bewegungen animiert werden. Auch Alltagsdinge wie Duschen, Wasser im Gesicht tolerieren werden spielerisch geübt. Zur Mitte des Kurses werden dann auch Tauchübungen angeboten.

Ab dem 5 Monat kann man den Kindern schon eine Menge mehr zumuten. Gerade das Spielen und Üben mit Hilfsmitteln wird interessanter und auch die anderen Babys werden immer mehr wahrgenommen. So ergeben sich auch viele Gruppenspiele und Übungen. Spätestens ab diesem Alter sollte man auch mit dem Babyschwimmen beginnen.

10 Monate junge Babys sind schon sehr geschickt im Wasser. Sie können auf den Brettchen balancieren und surfen, spielen mit Ihrem Wasserspielzeug und anderen Babys, haben Spaß an Partnerübungen und können auch schon eine recht gute Wasserlage herstellen. Dies ist auch die Grundlage für die Selbstrettung. Selbstrettung heißt, das die Kleinkinder (1 ½ – 2 Jahre) sich selbst über Wasser halten können.

Das Kleinkinderschwimmen ab 1 ½ Jahren bildet den Anschluss zum Babyschwimmen und wird auch von den meisten Schwimmschulen angeboten.

Der beste Start besteht darin, sich und Ihr Baby beim Babyschwimmlehrer vorzustellen und Vorstellungen und Möglichkeiten abzuklären und mögliche gesundheitliche Risiken abzuklären.

Einige Vorbereitungsübungen zum Babyschwimmen können sie aber schon zu Hause machen.
–    Waschlappen über der Stirn auswinden und Wasser ins Gesicht laufen lassen
–    in der Badewanne baden
–    ein (nicht mehrere) Wasserspielzeug dem Kind angewöhnen und zum Babyschwimmen mitbringen

Die Schwimmschule Ballon bietet mit dem Inform Studio Potsdam ein sehr breites Babyschwimmangebot im ehemaligen Werner Alfred Bad an: Minigruppe 12-20 Wochen, Medium 5-10 Monate, Maxi 9-18 Monate, im Anschluß wird das Kleinkinderschwimmen bis 3 Jahre angeboten.

P.S. Falls Ihr Nachwuchschwimmer noch nicht geboren ist, interessiert Sie vielleicht auch der Beitrag zu Schwangerengymnastik.

1 Comment zu “Babyschwimmen”

  1. Thomas Röher schrieb am 11/4/08 um 10:32 :

    Und wie tauchende Babys Unterwasser aussehen könnt Ihr Euch auf meiner Webseite

    http://www.babyschwimmenTV.de
    anschauen

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