Archiv für March 2009

Meine Top 10 der Fitnessgeräte

17. March 2009, 12:32

Einführung

Oft werde ich nach meiner Meinung zu den verschiedensten Fitnessgeräten gefragt. Deshalb möchte ich Ihnen meine Top 10 präsentieren und den Geräten auch einer Art Aufgabe zuordnen. Ich wünsche auf jeden Fall bei der Benutzung viel Freude.

Meine Vorstellung von Fitnessgeräten für ein realisierbares gutes Bewegungspensum lässt sich in 3 Klassen einteilen.

  1. Alltagsfitness – Geräte mit denen während ganz normalen Alltagstätigkeiten eine zusätzliche Bewegung initiiert wird.
  2. Heimtraining – Fitnessgeräte für das heimische Bewegungsprogramm, vor allem zur Kraftausdauerschulung
  3. Konditionstraining – Geräte bzw. bevorzugte Bewegungsvarianten für ein günstiges Ausdauertraining

Nur nochmal zur Klärung. Ich beschreibe hier meine Lieblingsgeräte mit denen ich selber und meine Kunde gerne trainieren. Bei der Auswahl von Geräten und Bewegungsformen muss natürlich zunächst auf das persönliche Leistungslevel geachtet werden, auf die Umsetzbarkeit und natürlich darf auch der Spaßfaktor nicht zu kurz kommen.

1.) Geräte zur Alltagsfitness
Diese Art von Geräten und Bewegungskonzepten ist m.e. am wertvollsten. Sie haben das größte Aktivitätspotential ohne zusätzlichen Zeitaufwand.

Aktivschuhe, wie MBT oder Joya
Diese Schuhe simulieren beim Stehen und Gehen einen weichen, instabilen Boden. Dadurch wird eine muskuläre Grundspannung im Stützapparat (Beine, Po, Rumpf) initiert und die Muskulatur trainiert. Auch wirken sich die Schuhe positiv auf Haltung und Gangbild aus.

Weichbodenmatte von Kybun
Diese Trainigsmatte simuliert einen weich-elastischen Boden und erzeugt wie die Aktivschuhe einen instabilen Boden. Dadurch wird auch hier die Haltung wesentlich verbessert und die Muskulatur trainiert. Vor allem empfiehlt sich eine solche Matte an Steharbeitsplätzen wie Tresen, oder Stehpult. Natürlich kann die Matte auch zu Hause eingesetzt werden.

Aktiv bleiben
Mit Abstand die preiswerteste Variante ist es, Aktivitätsstopper zu umgehen. Die da wären Fahrstühle, Rolltreben, Tiefgarage. Den Arbeitsweg als ein leichtes Konditionstraining einzusetzen ist Gold wert.

2.) Geräte zum Heimtraining
Das Heimtraining sollte fordergründig das Ziel haben, ungünstige Arbeitsbelastungen wie viel sitzen, stehen, ungünstige Haltungen usw. auszugleichen. Als zweites kann es zur Figurformung, Konditionstraining oder diverse Wetteinlösungen benutzt werden.

FlexiBar
Dieser aktiv in Schwingung gebrachte Stab fordert ein reaktives Kraftausdauertraining. Besonders wertvoll für das Trainieren der Tiefenmuskulatur, des  Schultergürtels, der Rücken- und Bauchmuskulatur. Durch die reflektorische Muskelarbeit ist Gefahr einer Überlastung sehr gering.

Trampolin
Der Federende Untergrund ermöglicht Sprung- und Schwingübungen. Dabei wird besonders die Bein- und vor allem die Wadenmuskulatur gekräftigt. Dieses Training ist auch sehr gut für den Rücken und die Bandscheiben. Auch Balanceübungen sind auf dem Trampolin sehr anspruchsvoll und können zum Spannungsaufbau und zur Gleichgewichtsschulung eingesetzt werden.

X-Co oder Biogyym
Diese Art von Hanteln haben in ihrem Inneren eine frei bewegliche Masse. Diese wird bei den Übungen beschleunigt und wieder abgebremst. So steigt die zu einem die Belastung der Übung und zum anderen ist der muskuläre Gegenspieler in der Kräftigung automatisch dabei. Dies spart wieder  Zeit und  ist effektiv.

Gymnastikball
Die übergroße Gummikugel ist aus der Rückenschule nicht mehr wegzudenken. Kontrollierte Bewegungen, ballanciertes Spannungstraining, bewegtes Sitzen und schwingen. Ein vielseitiges Gerät.

Weitere gern von mir benutzte Geräte sind das Theraband und das Seil.

3.) Konditionstraining
Das Ausdauertraining hat eine sehr vielseitige Wirkung. Dies geht über die Stärkung des Herz-Kreislaufes, über Stressabbau und anderen negativen Hormonüberproduktionen bis hin zum Fettverbrennen. Konditionstraining sollte leicht und ruhig durchgeführt werden und kann deshalb auch super während des Arbeitsweges durchgeführt werden.

Radfahren
Mit dem Rad kann man sehr kontrolliert und ruhig trainieren und dabei auch noch ordentlich Weg zurück legen.

Schwimmen
Besonders wertvoll die liegende Position, die das HKL-System und den Stützapparat entlastet und die Muskulatur sehr vielfältig traininert.

Laufen/Walking
Kann man überall machen und ist sehr praktikabel. Die Kehrseite ist allerdings, dass die Belastung auf den Stützapparat bei falschen Bewegungsabläufen sehr hoch ist. Gerade beim Laufen empfehle ich daher einen Einführungskurs.