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Gesund lebt es sich besser

13. August 2009, 20:27

Eine 8 Jahre dauernde Langzeitstudie hat es unerwartet deutlich gezeigt: Wer eine gesunde Lebensweise an den Tag legt, reduziert sein Erkrankungsrisiko an chronischen Leiden um bis zu 78 Prozent. Auch eine wichtige Aussage der Studie ist, dass auch der sein Risiko erheblich senkt, der einen ungesunden Lebensstil geführt und sich auf einen gesunden Pfad begeben hat.

Da stellt sich doch als erstes die Frage, was eine gesunde Lebensweise ist. Die Studie hat die 4 folgenden Hauptmerkmale herangezogen:

  • Raucherstatus
  • Körpergewicht in Relation zur Körpergröße (BMI)
  • Aktivitätsstatus
  • Ernährungsweise.

Zusammenfassend war derjenige top, der nicht raucht, viel Obst, Gemüse, und wenig Fleisch isst, kein Übergewicht hat und sich pro Woche mehr als dreieinhalb Stunden bewegt.

Ich kann dieser Aussage voll zustimmen möchte nur in Puncto Bewegung noch etwas zum besten geben: Im Grunde braucht der Körper zwei Hauptinformationen. Das Krafttraining zur Wahrung der Stabilität des Stützapparates und das Erhalten der Skelettmuskulatur sowie das Ausdauertraining zur Pflege der inneren Organe (Herz, Lunge, Leber usw.).
Da es die perfekte alles abdeckende Sportart bzw. ein einfaches Bewegungsprogramm nicht gibt, sollte man auf einen Mix der verschiedenen Bewegungsarten setzen. Man darf sich dabei ruhig von seiner Lust und Laune leiten lassen. Wer sportliche Ziele verfolgt, muss natürlich sein Programm abstimmen und zielgerichtet trainieren.
Ansonsten reicht es schon für das Ausdauertraining aus, 2 x in der Woche min. 45´ und 1 x am Wochenende über 90´ zu trainieren. Die gewählte Sportart und die Intensität sollten eher leicht sein. Das ist überhaupt noch ein wichtiger Punkt. Um die positiven Effekte von Bewegung auf Körper und Geist zu bekommen, reicht eine leichte Intensität völlig aus und man sollt sich überlegen, ob man unbedingt mit dem Laufen anfängt oder lieber erst auf Walking oder Radfahren setzt.
Das Krafttraining sollte täglich 12-20´ oder aller 2 Tage a 30-40´sein. Hierfür muss man nicht ins Fitnessstudio gehen. Ein paar schicke Heimgeräte sorgen für Abwechslung und für die verschiedenen Ansprüche der Muskulatur sowie Koordination.

An dieser Stelle möchte ich auch nochmal auf meinen Artikel Meine Top 10 der Fitnessgeräte sowie auf mein Reanimationspaket verweisen. Und damit Sie nicht den Überblick verlieren, hier eine einfach gehaltene Kühlschrank-Checkliste.

Kybun – Personaltraining

22. July 2009, 09:48

Schon seit einiger Zeit ist das Kybuntraining bei mir im Programm. Mich fasziniert immer wieder die große Bandbreite an Möglichkeiten dieses Trainings. Es ist einfach für jedes Leistungsniveau umsetzbar und trainiert auf einfache Art und Weise vernachlässigte Muskulatur.

kybounder-praxis.jpg

Das Bewegen und Üben auf diesen weichen elastischen Matten hat eine hohe Wirkung auf die tiefer liegende Muskulatur, sie gleicht Dysbalancen aus, verbessert das Gleichgewicht und die Koordination. Genau diese Eigenschaften werden gebraucht, um Fehlhaltungen zu korrigieren, Rückenschmerzen zu lindern und einseitige Alltagsbelastungen auszugleichen.

Auch für meine ambitionierten Sportler setze ich die Kybounder zur Laufschule, Sprungschule und für Kräftigungsübungen ein. Nicht nur die inter- und intramuskuläre Koordination wird verbessert sondern auch durch den Rebound Effekt wird das Training viel intensiver und der Trainingseffekt höher.